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Smart for Science (SfS) – Gelingensbedingungen zum Einsatz schülereigener Smartphones (BYOD) im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht

Aus dem Alltag von Schülerinnen und Schülern sind Smartphones heute nicht mehr wegzudenken. Es liegt daher nahe, bereits vorhandene technische Geräte auch stärker in Schule und Unterricht einzubinden. Denn Forscherinnen und Forscher vermuten enorme Vorteile für schulisches Lernen, da Schülerinnen und Schüler so zusätzlich dazu motiviert werden können im Unterricht mitzuarbeiten. Offen ist bislang jedoch die Frage, wie Lehrkräfte Smartphones didaktisch sinnvoll in den Unterricht einbinden können.

Hier setzt das Vorhaben an: Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster untersuchen, wie es gelingen kann, Smartphones erfolgreich in Schule und Unterricht zu integrieren. Im Rahmen der Untersuchung bietet das Projekt Workshops für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I an, in denen die Forschenden beobachten, inwiefern die Nutzung von Smartphones die Motivation, Konzentration und Lernleistung der Jugendlichen beeinflusst. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen auch, welche Herausforderungen sich ergeben, wenn die Schülerinnen und Schüler ihre Smartphones im Unterricht nutzen beispielsweise Ablenkungen durch andere mediale Inhalte. Erstmalig vergleichen die Forschenden hierbei, ob die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Smartphones anders nutzen als schuleigene Geräte. Ziel der Forscherinnen und Forscher ist es, neue didaktische Strategien zu erarbeiten, um zukünftig Smartphones im Unterricht einzusetzen. Sie orientieren sich dabei an den Unterrichtsinhalten der Fächer Mathematik, Physik und Chemie.

Aus der Untersuchung heraus erarbeitet das Forscherteam so eine digitale Lernumgebung für mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer sowie Fortbildungen für Lehrkräfte und Handreichungen für Schulen.

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