Frau schaut in die Ferne

PAEDBEZ

Pädagogische Beziehungen in digital unterstützten Bildungsprozessen

Ziel des Forschungsprojektes ist es, auf der Basis empirischer Forschungsergebnisse Faktoren für die wertschätzende Gestaltung pädagogischer Beziehungen in digital unterstützten Lernprozessen zu erarbeiten. Auf dieser Basis werden im Anschluss Workshop-Konzepte für pädagogische Fachkräfte in Schulen entwickelt.

Die Qualität der Lernprozesse ist von der Pädagog*innen-Schüler*innen-Beziehung abhängig. Beide Personengruppen weisen vielfältige Medienaneignungsstrategien und Formen des medialen Habitus‘ auf. Diese beeinflussen ebenso wie bestimmte Erwartungen und Rollenbilder die pädagogische Beziehung. Im traditionellen schulischen Kontext nehmen Pädagog*innen Rollen als Erklärer*innen oder Kompetenzentwickler*innen ein. Digitale Medien bieten die Chance, diese hierarchisch geprägten Beziehungen zu verändern. Im Verbundprojekt wird der Frage nachgegangen, wie sich die pädagogische Beziehung in Bildungsprozessen verändert, bei denen digitale Medien systematisch zum Einsatz kommen. Auf Basis der Befunde mehrerer empirischen Teilstudien (qualitative Beobachtungen, MESM-Erhebungen sowie Leitfadeninterviews) sollen Faktoren identifiziert werden, die eine wertschätzende pädagogische Beziehung im Kontext digital gestalteter Bildungsprozesse befördern. Es werden Workshop-Konzepte erarbeitet und erprobt, in denen erfahrene wie auch angehende Pädagog*innen zu diesem Thema weitergebildet werden.

 

 

 

FAQs für Lehrpersonen und Schulleitungen

Pädagogische Beziehungen sind für den Lernerfolg essentiell. Wir erforschen deshalb, wie die Beziehungen zwischen Lehrpersonen und Schüler*innen in digitalen Lernkontexten gestaltet werden.

Im Forschungsprojekt PaedBez gehen wir der Frage nach, wie pädagogische Beziehungen im Kontext von digital unterstützten Bildungsprozessen gestaltet werden können.

Wir erforschen deshalb, wie die Beziehungen zwischen Lehrpersonen und Schüler*innen in digitalen Lernkontexten gestaltet werden.

Dazu führen wir Unterrichtsbeobachtungen durch und befragen Lehrpersonen, Schulleitungen und Schüler*innen. Nach Auswertung unserer empirischen Teilstudien entwickeln wir Fortbildungsformate für (angehende) Lehrpersonen, in denen wir praktische Handlungsempfehlungen für die Gestaltung und die Pflege pädagogischer Beziehungen in digital unterstützten Lehr- und Lernprozessen geben.

Das Forschungsprojekt PaedBez ist ein Verbundprojekt der Hochschule für angewandte Pädagogik (HSAP) in Berlin und der Filmuniversität Babelsberg KONRAD Wolf in Potsdam. Geleitet wird es von Prof. Dr. Christin Tellisch (HSAP) sowie von Prof. Dr. Daniela Schlütz (Filmuniversität). Projektkoordinatorin ist Dr. Ada Fehr (Filmuniversität).

Wir sind außerdem Teil des Metavorhabens “Digitalisierung im Bildungsbereich“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Das Projekt PaedBez wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Den Eintrag des Forschungsprojektes auf der Webseite des BMBF finden Sie hier.

Zurzeit sind Schulen aus Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt beteiligt (Stand: März 2021). Dabei handelt es sich um Grund- und Sekundarschulen, Gymnasien sowie Förderschulen.

Alle beteiligten Schulen zeichnen sich durch den Einsatz innovativer Methoden beim digital unterstützten Lernen und Lehren aus.

Bei Fragen oder Anliegen wenden Sie sich jederzeit gerne an die Projektkoordinatorin Dr. Ada Fehr.

Wir führen zum einen Unterrichtsbeobachtungen durch und befragen zum anderen Lehrkräfte, Schulleitungen sowie Schüler*innen.

Bei den Unterrichtsbeobachtungen werden Szenen aus dem “täglichen” Unterricht beobachtet. Dazu setzt sich eine Person aus unserem Beobachter*innen-Team ins Klassenzimmer und beobachtet das Geschehen während des Unterrichts.

Bei den Befragungen haben wir drei verschiedene Varianten geplant:

  • Wir führen zunächst eine Online-Befragung mit Schüler*innen, Lehrpersonen und weiteren Pädagog*innen durch. Wir interessieren uns hier dafür, wie sie zuhause und in der Schule Medien einsetzen.
  • Einen Teil der befragten Personen möchten wir zusätzlich zu ihrem informellen Mediengebrauch befragen. Dies geschieht im Rahmen einer Art Tagebuchstudie, die via Smartphone/Handy durchgeführt wird. Da der Aufwand hierfür recht groß ist, gibt es für die Teilnehmer*innen eine kleine finanzielle Entschädigung.
  • Einige wenige Teilnehmer*innen bitten wir zusätzlich um ein ergänzendes Leitfadeninterview. Dieses kann auf Wunsch der befragten Person online, telefonisch oder persönlich stattfinden.

Wir wissen um die herausfordernde Situation des geringen Präsenzunterrichts im aktuellen Schuljahr. Wir nehmen darauf selbstverständlich Rücksicht.

Die Termine der Unterrichtsbeobachtungen, aber auch der Befragungen werden in enger Abstimmung mit der Schulleitung und den Lehrkräften geplant. Dabei werden selbstverständlich die aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen eingehalten sowie das Pandemiegeschehen berücksichtigt.

Die Befragungen finden größtenteils online resp. via Smartphone statt. Die ergänzenden Leitfadeninterviews können in Abstimmung mit den befragten Personen online (z.B. via Videokonferenz-Tool), am Telefon oder (wenn die Umstände es zulassen) persönlich durchgeführt werden.

Mit stiller Beobachtung ist gemeint, dass sich eine Person aus unserem Beobachter*innen-Team in ausgewählten Schulstunden ins Klassenzimmer setzt und ohne zu stören den Unterricht beobachtet. Sie macht sich dabei Notizen.

Die Beobachter*innen verhalten sich möglichst unauffällig und stören weder den Unterricht noch die Klassendynamik. Sie greifen nicht in das laufende Geschehen ein und tragen selbstverständlich keine Informationen aus dem Unterricht an externe Personen weiter.

Es werden bei der Unterrichtsbeobachtung keine Ton- oder Videoaufnahmen gemacht.

In der Regel setzt sich eine Person aus unserem Beobachter*innen-Team in das Klassenzimmer und beobachtet still den Unterricht.

In einzelnen Fällen wird die erste beobachtende Person durch eine zweite Person aus unserem Team unterstützt.

Nein. Es werden bei der Unterrichtsbeobachtung weder Ton- noch Videoaufnahmen gemacht.

Die Beobachter*innen machen sich lediglich (hand-)schriftliche Notizen.

Nein. Es werden grundsätzlich nur Lehrpersonen und Schüler*innen beobachtet, die der Teilnahme an der Unterrichtsbeobachtung zugestimmt haben.

Nein. Es wird “alltäglicher” Unterricht beobachtet. Es findet keine Bewertung oder Evaluierung statt.

Nein. Die Teilnahme ist freiwillig.

Sie haben die Möglichkeit, bei allen Teilstudien zu entscheiden, ob Sie teilnehmen möchten. Eine Nicht-Teilnahme hat keinerlei Folgen oder Nachteile für Sie.

Zudem können Sie ein einmal erteiltes Einverständnis jederzeit widerrufen.

Das Anonymisierungsverfahren hat jedoch zur Folge, dass die erhobenen Daten einzelner Personen nach Abschluss der Unterrichtsstunde nicht gelöscht werden können, weil sie aus dem anonymisierten Datensatz nicht nachträglich herausgefiltert werden können.

Nein. Auch wenn Sie an der ersten Befragungsstudie, der Online-Umfrage, teilnehmen, heißt das nicht automatisch, dass Sie längerfristig gebunden sind. Sie können bei jedem Studienteil erneut entscheiden, ob Sie teilnehmen möchten oder nicht.

Bei der Online-Befragung interessieren wir uns dafür, welche digitalen Medien Sie, aber auch die Schüler*innen zuhause, bei der Unterrichtsvorbereitung bzw. für die Hausaufgaben sowie im Unterricht nutzen.

In Absprache mit der Schulleitung und den Lehrkräften füllen die Schüler*innen und die Lehrperson den Online-Fragebogen möglichst im Rahmen einer Schulstunde aus. So kann die Lehrperson beim Verständnis der Fragen helfen und die Kinder und Jugendlichen beim Ausfüllen unterstützen.

Das Ausfüllen des Fragebogens wird ungefähr eine Schulstunde in Anspruch nehmen. Lässt sich das nicht in den Schulalltag integrieren, kann die Umfrage auch zuhause beantwortet werden.

Einen Teil der Lehrpersonen und Schüler*innen, die an der Online-Befragung teilgenommen haben, möchten wir ergänzend zu ihrem informellen Mediengebrauch befragen.

Dazu führen wir eine Art Tagebuchstudie durch, bei der wir den Teilnehmer*innen 2 Wochen lang täglich (außerhalb der Unterrichtszeiten) mehrere sehr kurze Handy-Umfragen schicken. Sie erhalten zu diesem Zweck einen Link per SMS auf Ihr Smartphone. Der Link führt Sie jeweils zur Handy-Umfrage.

Wir verwenden dafür keine App und erheben auch keine sonstigen Nutzungsdaten von Ihnen. Es werden ausschließlich Ihre Antworten gespeichert und für die Studie verwendet.

Nein. Wir verwenden für die Durchführung der situativen Befragung zum informellen Lernen mit digitalen Medien keine App.

Sie erhalten im Untersuchungszeitraum mehrmals täglich (außerhalb der Unterrichtszeiten) einen Link per SMS auf Ihr Smartphone. Der Link führt Sie zur kurzen Handy-Umfrage.

Einen Teil der Lehrpersonen und Schüler*innen, die an der situativen Befragung teilgenommen haben, laden wir ein, uns im Rahmen eines mündlichen Interviews einen vertieften Einblick in ihre Mediennutzung beim digitalen Lernen und Lehren zu geben. Wir nutzen diese Interviews, um die Ergebnisse der anderen Befragungsstudien einzuordnen und besser zu verstehen.

Das ergänzende Leitfadeninterview findet entweder per Videokonferenz-Tool, telefonisch oder (wenn es die Umstände zulassen) persönlich statt und dauert ca. 30 Minuten. Es wird eine Tonaufnahme des Interviews gemacht, die nach der Transkription vernichtet wird.

Nein. Das ergänzende Leitfadeninterview findet entweder per Videokonferenz-Tool, telefonisch oder (wenn es die Umstände zulassen) persönlich statt. In jedem Fall wird nur Ihre Stimme aufgezeichnet (Tonaufzeichnung). Diese Aufzeichnung wird nach der Transkription vernichtet.

Selbstverständlich halten wir uns bei allen Teilstudien streng an die rechtlichen Voraussetzungen sowie an forschungsethische Grundsätze.

Wir berücksichtigen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die Datenschutzgesetze des Bundeslandes, in welchem sich Ihre Schule befindet sowie die jeweiligen Schulgesetze.

Die Teilnahme an den Teilstudien ist selbstverständlich freiwillig. Wir informieren alle beteiligten Personen über die Studie und ihre Rechte und bitten schriftlich um ihre Einwilligung. Neben den Lehrpersonen und den erziehungsberechtigten Personen werden auch die Kinder und Jugendlichen um ihr Einverständnis gebeten. Die Einwilligung kann jederzeit ohne Angabe von Gründen zurückgezogen werden.

Als teilnehmende Person haben Sie das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung und auf Widerspruch gegen die weitere Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten.

Alle im Projekt PaedBez erhobenen Daten werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt, bei der Protokollierung im Klassenzimmer, anonymisiert, so dass keine Rückschlüsse auf einzelne Personen oder deren nachträgliche De-Anonymisierung möglich sind.
Das bedeutet zugleich, dass die erhobenen Daten einzelner Personen nach Abschluss der Unterrichtsstunde nicht gelöscht werden können, weil sie aus dem anonymisierten Datensatz nicht nachträglich herausgefiltert werden können.

Im Rahmen der Unterrichtsbeobachtungen werden (hand-)schriftliche Beobachtungsprotokolle mit Szenen aus dem Unterricht angefertigt.

Im Rahmen der Befragungen werden Fragebogendaten zur Mediennutzung sowie zur Einstellung zu digitalen Medien; Fragebogendaten zur situativen Mediennutzung sowie Tonaufzeichnungen der ergänzenden Leitfadeninterviews erhoben. Alle Daten werden ausschließlich anonymisiert verarbeitet.

Ja. Alle Daten, die im Projekt PaedBez erhoben werden, werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt anonymisiert:

Bei der Unterrichtsbeobachtung werden die beteiligten Personen direkt bei der Protokollierung anonymisiert. Das heißt, es werden Pseudonyme vergeben und keine Vor- oder Nachnamen der beobachteten Personen notiert. Wir notieren lediglich das unterrichtete Fach sowie die Klassenstufe.

Bei der Online-Befragung und der situativen Befragung liegen die Fragebogendaten nach Abschluss des Befragungszeitraums ausschließlich in anonymisierter Form vor. Es werden grundsätzlich keine personenbezogenen Daten abgefragt. Ein Rückschluss auf Sie als Person oder eine nachträgliche De-Anonymisierung ist nicht möglich. Die Auswertung erfolgt ausschließlich in aggregierter Form, Rückschlüsse auf einzelne Personen sind nicht möglich.

Die Tonaufnahmen, welche im Rahmen der ergänzenden Leitfadeninterviews angefertigt werden, werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt verschriftlicht und dabei anonymisiert. Die Tonaufnahme wird dann vernichtet. Es werden keine Vor- oder Nachnamen der interviewten Personen transkribiert, für jede befragte Person wird ein Pseudonym vergeben.

Nein. Es werden zu keinem Zeitpunkt Vor- oder Nachnamen von teilnehmenden Personen erfasst.

Die Daten, die wir im Rahmen des Projekts erheben, werden während der Projektlaufzeit geschützt aufbewahrt und nur berechtigte Forscher*innen aus unserem Team erhalten Zugriff auf diese.

Außerdem werden alle Umfragen – auch die Tagebuchstudie – über einen sicheren Server der Universität München administriert, der Datenschutz ist dabei gewährleistet.

Die anonymisierten Daten werden nach Abschluss dieser Studie im Sinne guter wissenschaftlicher Praxis an ein vertrauenswürdiges Forschungsdatenzentrum übergeben. Dieses gewährleistet deren sichere und zugriffsgeschützte Aufbewahrung. In dem Datenzentrum stehen die Daten anderen Wissenschaftler*innen auf Anfrage zu definierten Forschungszwecken zur Verfügung.

Ihre Daten werden stets vertraulich unter Wahrung der Datenschutzgesetze behandelt.

Ja, die Daten werden in anonymisierter Form für die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen verwendet.

Diese Veröffentlichung in (wissenschaftlichen) Publikationen oder auf Tagungen erfolgt ausschließlich in anonymisierter Form und lässt zu keinem Zeitpunkt Rückschlüsse auf Sie als Person zu.

Wir wissen um die Belastungen, denen Lehrpersonen und Schulleitungen schon unter normalen Bedingungen ausgesetzt sind und die durch die Pandemie potenziert werden.

Wir sind bemüht, den Aufwand für Sie auf drei wesentliche Punkte zu begrenzen:

  1. Erstens die Information der Schüler*innen und Eltern mittels unserer Info-Materialien. Natürlich stehen wir bei Nachfragen jederzeit gern zur Verfügung.
  2. Zweitens die Unterstützung der Einwilligungsprozedur, d.h. die Ausgabe und das Einsammeln der Einwilligungserklärungen in den teilnehmenden Klassen.
  3. Und drittens ggf. das Beantworten von Verständnisfragen bei der Online-Umfrage, falls ein Kind eine Frage nicht verstehen sollte.

Durch die Beobachtung entsteht keinerlei Aufwand für Sie.

Wir freuen uns natürlich zudem, wenn Sie an einer oder mehreren Teilstudien selbst teilnehmen!

Sie erhalten Informationsmaterialien von uns, die das Forschungsprojekt, das Anliegen und das Vorgehen beschreiben. Zudem sind Kontaktdaten zu uns vorhanden, sodass sich erziehungsberechtigte Personen direkt an uns wenden können. Wir freuen uns, wenn Sie diese Materialien ausgeben. Für weiterführende Fragen können sich alle Personen gern persönlich an uns wenden, sodass Ihnen an dieser Stelle kein Aufwand entsteht.

 

 

FAQs für erziehungsberechtigte Personen und Schüler*innen

Pädagogische Beziehungen sind für den Lernerfolg essentiell. Wir erforschen deshalb, wie die Beziehungen zwischen Lehrpersonen und Schüler*innen in digitalen Lernkontexten gestaltet werden.

Im Forschungsprojekt PaedBez gehen wir der Frage nach, wie pädagogische Beziehungen im Kontext von digital unterstützten Bildungsprozessen gestaltet werden können.

Wir erforschen deshalb, wie die Beziehungen zwischen Lehrpersonen und Schüler*innen in digitalen Lernkontexten gestaltet werden.

Dazu führen wir Unterrichtsbeobachtungen durch und befragen Lehrpersonen, Schulleitungen und Schüler*innen. Nach Auswertung unserer empirischen Teilstudien entwickeln wir Fortbildungsformate für (angehende) Lehrpersonen, in denen wir praktische Handlungsempfehlungen für die Gestaltung und die Pflege pädagogischer Beziehungen in digital unterstützten Lehr- und Lernprozessen geben.

Das Forschungsprojekt PaedBez ist ein Verbundprojekt der Hochschule für angewandte Pädagogik (HSAP) in Berlin und der Filmuniversität Babelsberg KONRAD Wolf in Potsdam. Geleitet wird es von Prof. Dr. Christin Tellisch (HSAP) sowie von Prof. Dr. Daniela Schlütz (Filmuniversität). Projektkoordinatorin ist Dr. Ada Fehr (Filmuniversität).

Wir sind außerdem Teil des Metavorhabens “Digitalisierung im Bildungsbereich“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Das Projekt PaedBez wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschungs (BMBF) gefördert.

Den Eintrag des Forschungsprojektes auf der Webseite des BMBF finden Sie hier.

Zurzeit sind Schulen aus Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt beteiligt (Stand: März 2021). Dabei handelt es sich um Grund- und Sekundarschulen, Gymnasien sowie Förderschulen.

Alle beteiligten Schulen zeichnen sich durch den Einsatz innovativer Methoden beim digital unterstützten Lernen und Lehren aus.

Bei Fragen oder Anliegen wenden Sie sich jederzeit gerne an die Projektkoordinatorin Dr. Ada Fehr.

Wir führen zum einen Unterrichtsbeobachtungen durch und befragen zum anderen Lehrkräfte, Schulleitungen sowie Schüler*innen.

Bei den Unterrichtsbeobachtungen werden Szenen aus dem “täglichen” Unterricht beobachtet. Dazu setzt sich eine Person aus unserem Beobachter*innen-Team ins Klassenzimmer und beobachtet das Geschehen während des Unterrichts.

Bei den Befragungen haben wir drei verschiedene Varianten geplant:

  • Wir führen zunächst eine Online-Befragung mit Schüler*innen, Lehrpersonen und weiteren Pädagog*innen durch. Wir interessieren uns hier dafür, wie sie zuhause und in der Schule Medien einsetzen.
  • Einen Teil der befragten Personen möchten wir zusätzlich zu ihrem informellen Mediengebrauch befragen. Dies geschieht im Rahmen einer Art Tagebuchstudie, die via Smartphone/Handy durchgeführt wird. Da der Aufwand hierfür recht groß ist, gibt es für die Teilnehmer*innen eine kleine finanzielle Entschädigung.
  • Einige wenige Teilnehmer*innen bitten wir zusätzlich um ein ergänzendes Leitfadeninterview. Dieses kann auf Wunsch der befragten Person online, telefonisch oder persönlich stattfinden.

Wir wissen um die herausfordernde Situation des geringen Präsenzunterrichts im aktuellen Schuljahr. Wir nehmen darauf selbstverständlich Rücksicht.

Die Termine der Unterrichtsbeobachtungen, aber auch der Befragungen werden in enger Abstimmung mit der Schulleitung und den Lehrkräften geplant. Dabei werden selbstverständlich die aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen eingehalten sowie das Pandemiegeschehen berücksichtigt.

Die Befragungen finden größtenteils online resp. via Smartphone statt. Die ergänzenden Leitfadeninterviews können in Abstimmung mit den befragten Personen online (z.B. via Videokonferenz-Tool), am Telefon oder (wenn die Umstände es zulassen) persönlich durchgeführt werden.

Mit stiller Beobachtung ist gemeint, dass sich eine Person aus unserem Beobachter*innen-Team in ausgewählten Schulstunden ins Klassenzimmer setzt und ohne zu stören den Unterricht beobachtet. Sie macht sich dabei Notizen.

Die Beobachter*innen verhalten sich möglichst unauffällig und stören weder den Unterricht noch die Klassendynamik. Sie greifen nicht in das laufende Geschehen ein und tragen selbstverständlich keine Informationen aus dem Unterricht an externe Personen weiter.

Es werden bei der Unterrichtsbeobachtung keine Ton- oder Videoaufnahmen gemacht.

In der Regel setzt sich eine Person aus unserem Beobachter*innen-Team in das Klassenzimmer und beobachtet still den Unterricht.

In einzelnen Fällen wird die erste beobachtende Person durch eine zweite Person aus unserem Team unterstützt.

Nein. Es werden bei der Unterrichtsbeobachtung weder Ton- noch Videoaufnahmen gemacht.

Die Beobachter*innen machen sich lediglich (hand-)schriftliche Notizen.

Nein. Es werden grundsätzlich nur Lehrpersonen und Schüler*innen beobachtet, die der Teilnahme an der Unterrichtsbeobachtung zugestimmt haben.

Nein. Es wird “alltäglicher” Unterricht beobachtet. Es findet keine Bewertung oder Evaluierung statt.

Selbstverständlich nicht. Die Teilnahme ist freiwillig. Aber wir freuen uns natürlich, wenn so viele Schüler*innen wie möglich teilnehmen, weil dadurch die Ergebnisse belastbarer werden.

Sie haben die Möglichkeit, bei jeder Teilstudie erneut zu entscheiden, ob Ihr Kind teilnehmen darf oder nicht. Eine Nicht-Teilnahme hat keinerlei Folgen oder Nachteile für Ihr Kind.

Zudem können Sie ein einmal erteiltes Einverständnis jederzeit widerrufen.

Das Anonymisierungsverfahren hat jedoch zur Folge, dass die erhobenen Daten einzelner Personen nach Abschluss der Unterrichtsstunde nicht gelöscht werden können, weil sie aus dem anonymisierten Datensatz nicht nachträglich herausgefiltert werden können.

Selbstverständlich nicht. Aber wir freuen uns natürlich, wenn so viele Schüler*innen wie möglich teilnehmen, weil dadurch die Ergebnisse belastbarer werden.

Auch wenn Sie der Teilnahme Ihres Kindes an der ersten Studie, der Unterrichtsbeobachtung, zugestimmt haben, heißt das nicht automatisch, dass Ihr Kind längerfristig gebunden ist. Sie können bei jedem Studienteil erneut entscheiden, ob Ihr Kind teilnehmen darf oder nicht.

Selbstverständlich werden nur Interaktionen zwischen Lehrpersonen und Schüler*innen beobachtet, die der Teilnahme an der Unterrichtsbeobachtung zugestimmt haben.

Die Beobachter*innen wissen, welche Kinder nicht beobachtet werden dürfen und notieren nur Ausschnitte aus dem Unterricht, an denen diese Kinder nicht beteiligt sind.

Bei der Online-Befragung interessieren wir uns dafür, welche digitalen Medien die Schüler*innen und Lehrkräfte zuhause, bei der Unterrichtsvorbereitung bzw. für die Hausaufgaben sowie im Unterricht nutzen.

In Absprache mit der Schulleitung und den Lehrkräften füllen die Schüler*innen und die Lehrperson den Online-Fragebogen möglichst im Rahmen einer Schulstunde aus. So kann die Lehrperson beim Verständnis der Fragen helfen und die Kinder und Jugendlichen beim Ausfüllen unterstützen.

Das Ausfüllen des Fragebogens wird ungefähr eine Schulstunde in Anspruch nehmen. Lässt sich das nicht in den Schulalltag integrieren, kann die Umfrage auch zuhause beantwortet werden – selbstverständlich nur, wenn Sie als Erziehungsberechtigte damit einverstanden sind.

inen Teil der Lehrpersonen und Schüler*innen, die an der Online-Befragung teilgenommen haben, möchten wir ergänzend zu ihrem informellen Mediengebrauch befragen.

Dazu führen wir eine Art Tagebuchstudie durch, bei der wir den Teilnehmer*innen 2 Wochen lang täglich mehrere sehr kurze Handy-Umfragen schicken. Ihr Kind erhält zu diesem Zweck außerhalb der Unterrichtszeiten einen Link per SMS auf das Smartphone. Der Link führt Ihr Kind jeweils zur Handy-Umfrage.

Wir verwenden dafür keine App und erheben auch keine sonstigen Nutzungsdaten von Ihrem Kind. Es werden ausschließlich die Antworten gespeichert, die ihr Kind gegeben hat. Die Auswertung der Daten ist vollständig anonym.

Nein. Wir verwenden für die Durchführung der situativen Befragung zum informellen Lernen mit digitalen Medien keine App.

Ihr Kind erhält im Untersuchungszeitraum mehrmals täglich (außerhalb der Unterrichtszeiten) einen Link per SMS auf das Smartphone. Der Link führt Ihr Kind zur kurzen Handy-Umfrage.

Einen Teil der Schüler*innen und Lehrpersonen, die an der situativen Befragung teilgenommen haben, laden wir ein, uns im Rahmen eines mündlichen Interviews einen vertieften Einblick in ihre Mediennutzung beim digitalen Lernen und Lehren zu geben. Wir nutzen diese Interviews, um die Ergebnisse der anderen Befragungsstudien einzuordnen und besser zu verstehen.

Das ergänzende Leitfadeninterview findet entweder per Videokonferenz-Tool, telefonisch oder (wenn es die Umstände zulassen) persönlich statt und dauert ca. 30 Minuten. Es wird eine Tonaufnahme des Interviews gemacht, die nach der Transkription vernichtet wird.

Nein. Das ergänzende Leitfadeninterview findet entweder per Videokonferenz-Tool, telefonisch oder (wenn es die Umstände zulassen) persönlich statt. In jedem Fall wird nur die Stimme Ihres Kindes aufgezeichnet (Tonaufzeichnung). Aber auch diese Aufzeichnung wird nach der Transkription vernichtet.

Selbstverständlich werden nur Kinder und Jugendliche befragt, die der Teilnahme an den Befragungen zugestimmt haben und bei denen das Einverständnis der Erziehungsberechtigten vorliegt.

Wir versuchen die Durchführung der Online-Befragung für die teilnehmenden Schulen, Klassen und Lehrpersonen möglichst einfach zu gestalten. Schüler*innen, deren erziehungsberechtigte Personen einer Teilnahme nicht zugestimmt haben, können z.B. in der Zeit, in der die Umfrage ausgefüllt wird, eine andere Aufgabe lösen.

Es ist aber möglich, dass auch Kinder im Unterricht unseren Online-Fragebogen ausfüllen, bei denen die erziehungsberechtigten Personen einer Befragung nicht zugestimmt haben. Diese Datensätze werden sofort gelöscht und nicht weiter verwendet.

Selbstverständlich halten wir uns bei allen Teilstudien streng an die rechtlichen Voraussetzungen sowie an forschungsethische Grundsätze.

Wir berücksichtigen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die Datenschutzgesetze des Bundeslandes, in welchem sich die Schule befindet sowie die jeweiligen Schulgesetze.

Die Teilnahme an den Teilstudien ist selbstverständlich freiwillig. Wir informieren alle beteiligten Personen über die Studie und ihre Rechte und bitten schriftlich um ihre Einwilligung. Neben den Lehrpersonen und den Erziehungsberechtigten werden auch die Kinder und Jugendlichen um ihr Einverständnis gebeten. Die Einwilligung kann jederzeit ohne Angabe von Gründen zurückgezogen werden.

Sie haben das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung und auf Widerspruch gegen die weitere Verarbeitung der personenbezogenen Daten Ihres Kindes.

Alle im Projekt PaedBez erhobenen Daten werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt,bei der Protokollierung im Klassenzimmer, anonymisiert, so dass keine Rückschlüsse auf einzelne Personen oder eine nachträgliche De-Anonymisierung möglich sind.
Das bedeutet zugleich, dass die erhobenen Daten einzelner Personen nach Abschluss der Unterrichtsstunde nicht gelöscht werden können, weil sie aus dem anonymisierten Datensatz nicht nachträglich herausgefiltert werden können.

Im Rahmen der Unterrichtsbeobachtungen werden (hand-)schriftliche Beobachtungsprotokolle mit Szenen aus dem Unterricht angefertigt.

Im Rahmen der Befragungen werden Fragebogendaten zur Mediennutzung sowie zur Einstellung zu digitalen Medien; Fragebogendaten zur situativen Mediennutzung sowie Tonaufzeichnungen der ergänzenden Leitfadeninterviews erhoben. Alle Daten werden ausschließlich anonymisiert verarbeitet.

Ja. Alle Daten, die im Projekt PaedBez erhoben werden, werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt anonymisiert:

Bei der Unterrichtsbeobachtung werden die beteiligten Personen direkt bei der Protokollierung anonymisiert. Das heißt, es werden Pseudonyme vergeben und keine Vor- oder Nachnamen der beobachteten Personen notiert. Wir notieren lediglich das unterrichtete Fach sowie die Klassenstufe.

Bei der Online-Befragung und der situativen Befragung liegen die Fragebogendaten nach Abschluss des Befragungszeitraums ausschließlich in anonymisierter Form vor. Es werden grundsätzlich keine personenbezogenen Daten abgefragt. Ein Rückschluss auf Ihr Kind als Person oder eine nachträgliche De-Anonymisierung ist nicht möglich. Die Auswertung erfolgt ausschließlich in aggregierter Form, Rückschlüsse auf einzelne Personen sind nicht möglich.

Die Tonaufnahmen, welche im Rahmen der ergänzenden Leitfadeninterviews angefertigt werden, werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt verschriftlicht und dabei anonymisiert. Die Tonaufnahme wird dann vernichtet. Es werden keine Vor- oder Nachnamen der interviewten Personen transkribiert, für jede befragte Person wird ein Pseudonym vergeben.

Nein. Es werden zu keinem Zeitpunkt Vor- oder Nachnamen von teilnehmenden Personen erfasst.

Die Daten, die wir im Rahmen des Projekts erheben, werden während der Projektlaufzeit geschützt aufbewahrt und nur berechtigte Forscher*innen aus unserem Team erhalten Zugriff auf diese.

Außerdem werden alle Umfragen – auch die Tagebuchstudie – über einen sicheren Server der Universität München administriert, der Datenschutz ist dabei gewährleistet.

Die anonymisierten Daten werden nach Abschluss dieser Studie im Sinne guter wissenschaftlicher Praxis an ein vertrauenswürdiges Forschungsdatenzentrum übergeben. Dieses gewährleistet deren sichere und zugriffsgeschützte Aufbewahrung. In dem Datenzentrum stehen die Daten nur anderen Wissenschaftler*innen auf Anfrage zu definierten Forschungszwecken zur Verfügung.

Ja, die Daten werden in anonymisierter Form für die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen verwendet.

Diese Veröffentlichung in (wissenschaftlichen) Publikationen oder auf Tagungen erfolgt ausschließlich in anonymisierter Form und lässt zu keinem Zeitpunkt Rückschlüsse auf Ihr Kind als Person zu.

Sie unterstützen uns, wenn Sie ihr Kind teilnehmen lassen und dazu die ausgeteilte Einverständniserklärung unterschreiben und abgeben.

Wir freuen uns sehr, über die Teilnahme Ihres Kindes an unserem Projekt!

Ansprechpartner/in

Portrait Prof. Daniela Schlütz

Prof. Dr. Daniela Schlütz
Professorin für Theorie und Empirie der digitalen Medien

Telefon
Adresse

Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Marlene-Dietrich-Allee 11
14482 Potsdam

Funktion
Leitung
Christin Tellisch

Prof. Dr. Christin Tellisch
Professorin für Schulpädagogik und allgemeine Didaktik

Telefon
Adresse

Hochschule für angewandte Pädagogik
Ostendstr. 1
12459 Berlin

Funktion
Leitung
AL

Alexander Lang

Telefon
Adresse

Hochschule für angewandte Pädagogik
Ostendstr. 1
12459 Berlin

Funktion
Mitarbeit