DigiLi

Von der Unterrichtsplanung bis zur individuellen Förderung – die Digitalisierung bietet vielfältige Chancen, um Schülerinnen und Schüler spezifisch zu fördern und sowohl einzelne, wie auch gemeinsame Bildungsprozesse zu unterstützen. Besonders heterogene Lerngruppen können von gut eingesetzten digitalen Lehr-Lern-Materialien profitieren. Wie es gelingen kann, inklusiven Unterricht aus fachdidaktischer Perspektive bestmöglich zu gestalten, um auf die unterschiedlichen Bedarfe der Schülerinnen und Schüler einzugehen, ist allerdings bislang wenig erforscht.

Hier setzt das Projekt der Universität zu Köln an. Es untersucht aus interdisziplinärer Sicht die Frage, welchen Mehrwert digitale Lehr-Lern-Materialien im inklusiven Literaturunterricht haben können. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen die konkreten Bedarfe von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und Eltern in Bezug auf inklusive Bildung, beobachten den Unterricht und gestalten konkrete, digitale und barrierefreie Lernumgebungen und individualisierbare Aufgabenstellungen für den Literaturunterricht. Mit den digital gestützten Lernarrangements können Schülerinnen und Schüler zeitlich flexibel, individuell und kollaborativ arbeiten.

Das Projekt verknüpft die Bereiche Digitalisierung und Inklusion und leistet einen Beitrag dazu, Bildungsprozesse und digitale Lehr-Lernmaterialien empirisch fundiert zu gestalten.  So können Bildungsbarrieren abgebaut, die Fachdidaktik vorangebracht und eine bessere Binnendifferenzierung im Unterricht erreicht werden. Durch den breiten Transfer der Ergebnisse in Wissenschaft und die enge Kooperation mit der Bildungspraxis profitieren sowohl Lehrkräfte als auch Studierende und Referendarinnen und Referendare der Fachdidaktik und Sonderpädagogik.

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