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Verbundvorhaben - Potentiale und Grenzen von digitalen Spielen für das Treffen mündiger Entscheidungen im Kontext gesellschaftlicher Herausforderungen und deren Reflexion im Geographieunterricht

Von der Verschmutzung der Meere über den Klimawandel bis hin zu Konflikten um Ressourcen – der Geographieunterricht behandelt zahlreiche gesellschaftliche Herausforderungen. In einem gelungenen Unterricht lernen Schülerinnen und Schüler zum einen, diese Themen besser zu verstehen und kritisch zu bewerten. Zum anderen verfolgt der Unterricht das Ziel, dass Schülerinnen und Schüler darüber hinaus auch Handlungs- und Lösungskompetenzen entwickeln. Wissenschaftliche Ergebnisse zeigen allerdings, dass Lehrkräfte Schwierigkeiten damit haben, die diese Kompetenzen mithilfe ihres Unterrichts zu fördern.

Hier setzt das Verbundprojekt der Universität zu Köln und der Technischen Hochschule Köln an. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen, inwiefern digitale Spiele geeignet sind, Schülerinnen und Schüler im Geographieunterricht an gesellschaftliche Herausforderungen heranzuführen. Auch wird erforscht, ob digitale Spiele dazu beitragen, die Bewertungs-, Entscheidungs- und Handlungskompetenzen im Unterricht zu schulen.

Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse wollen die Forscherinnen und Forscher Handlungsempfehlungen für Lehrkräfte ableiten aus denen hervorgeht, wie sie digitale Spiele im Geographieunterricht nutzen können. Damit liefert das Vorhaben einen wichtigen Beitrag zur Vermittlung zwischen schulischen und außerschulischen Bildungsfeldern und trägt mit seinen Ergebnissen zu einer besseren politischen Bildung bei.

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