Im dritten TransferTalk von Forschung trifft Praxis geht es um VR in schulischen Lernsettings in der Sekundarstufe.
Virtual Reality verspricht Orte, Ereignisse und Perspektiven auf neue Weise erfahrbar zu machen. Doch welche Lernpotenziale sind empirisch belegt? Wo liegen didaktische Chancen, methodische Grenzen und praktische Herausforderungen für den Unterricht?
Der Talk
Im dritten Transfer Talk stellen wir ein aktuelles Review zu Virtual Reality im Geschichtsunterricht vor, das aus der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Studierenden und Schule entstanden ist. Im Zentrum steht die Frage, wie VR in schulischen Lernsettings eingesetzt wird: Welche Technologien werden genutzt? Wie sind VR-Szenarien didaktisch eingebettet? Welche Lernwirkungen werden untersucht? Und inwiefern fördern virtuelle Umgebungen historisches Denken, Quellenkritik, Perspektivbewusstsein oder Motivation?
Das Review
Das Review verbindet wissenschaftliche Systematisierung mit Fragen aus der schulischen Praxis. Es zeigt, dass VR nicht allein durch technische Immersion lernwirksam wird, sondern vor allem durch gute Aufgaben, reflektierte Vor- und Nachbereitung sowie eine kritische Auseinandersetzung mit historischen Darstellungen.
Expertinnen aus der Praxis
Begleitet wird die Veranstaltung von Janina Klug (Medienberaterin der Bezirksregierung Köln) und Sabrina Hack (Kommunales Medienzentrum Köln - KOMEZ), die ihr Wissen zu didaktisch-methodischen Umsetzungsmöglichkeiten von VR-Angeboten, zur Geräteausleihe sowie zu Qualifizierungsangeboten für Schulen im Bereich VR einbringen.
Fächerübergreifende Diskussion
Der Talk richtet sich an Lehrkräfte aller Fächer und gibt Einblicke in zentrale Befunde, offene Forschungsfragen und konkrete Impulse für den reflektierten Einsatz von VR im Schulunterricht. Diese möchten wir gemeinsam mit euren Erfahrungen diskutieren.