Frau schaut in die Ferne

Lehrerbildung

Am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen werden Personen und Projekte aus der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften adressiert. Während des Metavorhabens wird das Portal e-teaching.org um eine Rubrik zur Lehrerbildung erweitert. Dazu werden jährlich Dialog- und Expertenforen durchgeführt und Dossiers zu Fragestellungen zur Digitalisierung in der Lehrerbildung erstellt. Ein weiteres Angebot umfasst die Entwicklung, Validierung und kostenlose Bereitstellung von Messverfahren zur Evaluation digitaler Hochschullehre.

 

Die Begleitung der Projekte findet durch folgende Angebote und Formate statt:

Von Lehrkräften wird erwartet, dass sie sowohl digitale Medien effektiv im Unterricht zur Verbesserung von Lernprozessen einsetzen als auch digitale Medien im Unterricht thematisieren (Kultusministerkonferenz, 2017). Aus diesem Grund sollten angehende Lehrkräfte möglichst bereits im Studium ihre eigenen Medienkompetenzen verbessern, mediendidaktische Kompetenzen für den reflektierten Einsatz digitaler Medien im Unterricht erwerben und lernen, wie sie die Medienkompetenzen ihrer zukünftigen Schülerinnen und Schüler fördern können.

Das seit 2003 bestehende Informations- und Qualifizierungsportal zum Einsatz digitaler Medien in der Hochschullehre e-teaching.org wird im Metavorhaben eine eigene Rubrik zur Lehrerbildung erhalten. Diese Rubrik wird im Verlauf der Projektlaufzeit des Metavorhabens unter Einbezug von Stakeholdern aus der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften, aus den Bildungswissenschaften, den Fachdidaktiken und aus der Schulpraxis systematisch ausgebaut und optimiert. Die Projekte aus der Förderlinie und andere Interessenten sind dazu eingeladen, bei der Gestaltung der neuen Rubrik mitzuwirken.

Zudem sind zwei Themenspecials auf e-teaching.org geplant:

Ansprechpartnerin bei Fragen zu e-teaching.org:

Die jährlich stattfindenden Dialog- und Expertenforen dienen der Vernetzung von Stakeholdern aus der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften, aus den Bildungswissenschaften, den Fachdidaktiken und aus der Schulpraxis mit dem Ziel der Erstellung einer neuen Rubrik zur Digitalisierung der Lehrerbildung auf e-teaching.org.

Das erste Dialogforum fand am 6. Juni 2019 statt und thematisierte als Schwerpunkt die Konzeption der neuen Portalrubrik. Der Bericht zum Nachlesen: "e-teaching.org goes Lehrerbildung".

Ansprechpartnerin:

In den jährlich veröffentlichten Dossiers werden am IWM in Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) Überblicke über den Forschungsstand zu spezifischen Fragestellungen im Bereich Digitalisierung in der Lehrerbildung veröffentlicht. In den Dossiers wird ausgehend von einer systematischen Literaturrecherche der nationale und internationale Forschungsstand zusammengefasst und offene Fragestellungen identifiziert. Sie sind als enger definierte Critical Reviews (Grant & Booth, 2009) angelegt, deren Ergebnisse in den Diskussionsprozess u. a. in die Konzeption der neuen Rubrik für die Lehrerbildung auf e-teaching.org sowie in die Dialogforen einfließen.

Ansprechpartner:

Um zuverlässige Aussagen über die Wirkungen digitaler Medien auf den Lernerfolg im Studium treffen zu können, sind standardisierte Mess- und Evaluationsverfahren hilfreich. Im Projekt werden deshalb Fragebogenverfahren zur psychometrisch fundierten Evaluation motivationaler, sozialer und kognitiver Aspekte entwickelt. Basierend auf bestehenden Fragenbögen (z. B. zu Lern- oder Selbstregulationsstrategien, Lernmotivation, erworbenen Softskills oder Kommunikationsverhalten) sollen zu einzelnen Evaluationskriterien passende Messverfahren entwickelt werden. Die projektübergreifende Nutzung von Fragebogenverfahren trägt bei zu einer Vergleichbarkeit von empirischen Forschungsergebnissen über unterschiedliche Kontexte, Medien und Inhalte hinweg. Ziel ist, die Messverfahren über eine digitale Plattform zur Nutzung und Auswertung bereit zu stellen, um eine breite Anwendung in der Praxis zu gewährleisten.

Neuigkeiten

BILDUNGSDIALOG.DIGITAL 2020: Forschung – Praxis – Politik

Als Hinführung zum "Bildungsdialog 2021: Forschung - Praxis - Politik" werden hier von Juni 2020 bis Mai 2021 sukzessive Kurzinterviews mit den Referierenden des Bildungsdialoges veröffentlicht. Mit diesem Format wollen wir auf verschiedene Aspekte der vielfältigen Thematiken des Bildungsdialogs aufmerksam machen, welche dann 2021 in Präsenz gemeinsamen mit Bildungsforschung, -praxis und Politik diskutiert werden.

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Themenspecial "Digitale Medien im Lehramtsstudium"

Lehrerausbildende stehen großen Herausforderungen gegenüber: Sie sollen ihren Studierenden nicht nur beibringen, Soft- und Hardware zu bedienen, sondern auch digitale Medien pädagogisch reflektiert einzusetzen. Dieses Themenspecial auf dem Informationsportal e-teaching.org zeigt Möglichkeiten auf, wie digitale Medien im Lehramtsstudium integriert werden können, um Studierende auf den Unterrichtsalltag vorzubereiten.

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BILDUNGSDIALOG.DIGITAL: Digitiale Bildung & COVID-19

Das Learning Lab der Universität Duisburg-Essen organisiert im Sommersemester die Veranstaltungsreihe “Mediendidaktik & Covid-19” als offene Veranstaltung im Open Lecture-Format.

Die Veranstaltungsreihe ist dem Thema “Mediendidaktik & Bildungstechnologien im Angesicht der Krise” gewidmet. Michael Kerres lädt Gesprächspartner aus den Bildungssektoren ein, um über den Umgang mit den Herausforderungen im Bildungssystem zu sprechen. Welche Erfahrungen machen die Akteure? Wie gehen die Beteiligten mit der Situation um? Zu Wort kommen Expert/innen u.a. aus Schule, Hochschule und Weiterbildung.

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BILDUNGSDIALOG.DIGITAL: Inside Bildungsforschung

Das Metavorhaben veranstaltet die Online Ringvorlesung „BILDUNGSDIALOG.DIGITAL: Inside Bildungsforschung“.

In wöchentlichen Online-Sitzungen stellen aktuelle Projekte der Förderlinie ihre Forschungsprojekte vor.

Eines der Ziele der Ringvorlesung ist es, alle Projekte der Förderlinie zu einem Austausch über Fragen der Bildungsforschung anzuregen. Explizit eingeladen sind auch Akteure aus Wissenschaft und Praxis, die sich für Fragen der Digitalisierung in ihren Bildungsbereichen interessieren. 

Die Ringvorlesung findet wöchentlich um 15:00 Uhr an insgesamt 12 Terminen online statt. Die Vorlesung besteht aus einem 15 bis 30-minütigen Input aus einem Projekt mit einer anschließenden Diskussion mit den Teilnehmenden. Als Software für die Online-Sitzungen wird Adobe-Connect verwendet

 

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BILDUNGSDIALOG.DIGITAL 2021: Forschung – Praxis – Politik

Der Bildungsdialog.Digital 2021 soll den Austausch zwischen Akteuren aus Forschung, Praxis und Politik stärken. In den verschiedenen Sessions kommen Wissenschaftler/innen und Personen zusammen, die politische und strategische Verantwortung tragen und einen übergeordneten Blick auf die Bildungspraxis mitbringen. Es sollen grundsätzliche und aktuelle Fragen im Kontext von Bildung und Digitalisierung diskutiert werden sowie die Ausrichtung der aktuellen Maßnahmen reflektiert und diskutiert werden.

 

 

 

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Projekte

E-LANE

E-Learning in der Lehrerfortbildung: Angebote, Nutzung und Erträge

Info

ForUSE-digi

Fortbildungs- und Unterstützungssysteme für Schulentwicklung im Kontext der Digitalisierung

Info

MeLe

Medienbezogene Lehrerkooperation als Schulqualitätsmerkmal in der digitalen Welt

Info

P3DiG

Verbundvorhaben - Primat des Pädagogischen in der Digitalen Grundbildung. Grundsatzfragen und Gelingensbedingungen in der Professionalisierung von pädagogischen Akteuren für Kinder im Grundschulalter

Info

UDIN

Unterrichtsentwicklung in der Sekundarstufe I digital und inklusiv durch Research Learning Communities

Info

Material

Gemeinsames Positionspapier zum Forschungsdatenmanagement von DGfE, GEBF und GFD

Die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE), die Gesellschaft für empirische Bildungsforschung (GEBF) und die Gesellschaft für Fachdidaktik (GFD) haben ein gemeinsames Positionspapier zum Forschungsdatenmanagement in der Bildungsforschung veröffentlicht.

Grundsätzlich unterstützen die Fachgesellschaften die Position, dass Forschungsdaten veröffentlicht werden sollten. Gleichzeitig wird betont, dass es Situationen gibt, in denen eine Veröffentlichung problematisch ist. Weiterhin werden Empfehlungen zum Umgang mit Forschungsdaten über den Forschungsprozess hinweg gegeben.

Das Positionspapier kann über die Webseiten der Fachgesellschaften eingesehen werden:

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