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Dig*In

Verbundvorhaben – Digitalisierung und Inklusion: Grundsatzfragen und Gelingensbedingungen einer inklusiven digitalen Schul- und Unterrichtsentwicklung

Das Vorhaben Dig*In – Digitalisierung und Inklusion leistet eine theoretisch fundierte empirische Analyse der medienbezogenen Schul- und Unterrichtsentwicklung unter den Vorzeichen der inklusiven Schule für alle.

Erarbeitet werden innerhalb von drei Jahren grundlegende Erkenntnisse zu den Bedingungen einer gelingenden individualisierten Förderung von Schüler*innen  mit digitalen Medien. Dabei werden die Anforderungen, die sich aus der Digitalisierung für die Schul- und Unterrichtsentwicklung ergeben, systematisch im Kontext einer weiteren Umwälzung betrachtet, mit der das deutsche Schulsystem aktuell konfrontiert ist: der Entwicklung der inklusiven Schule. Das Anliegen des Projekts ist es, Überlegungen, die aus der Umsetzung von Inklusion und Digitalisierung resultieren, systematisch aufeinander zu beziehen und herauszuarbeiten, wie inklusive und digitale Schul- und Unterrichtsentwicklung, die in Schulen häufig als getrennte Anforderungen wahrgenommen und angegangen werden, synergetisch miteinander verbunden und so gleichermaßen erfolgreich umgesetzt werden können.

Das Verbundprojekt Dig*In besteht aus insgesamt vier Teilprojekten.

In Teilprojekt I (EUF, Seminar für Medienbildung) werden Medienentwicklung an Schulen und inklusive Schulentwicklung sowie Mediendidaktik und inklusive Didaktik auf der Basis bestehender Forschungsansätze theoretisch modelliert und systematisch verzahnt, um Erfordernisse einer durch digitale Medien unterstützten inklusiven Schul- und Unterrichtsentwicklung abzuleiten.

In den Teilprojekten II, III und IV (HU Berlin) wird die so erarbeitete erste Version des Modells durch Analysen auf der Ebene der Schulentwicklung sowie des Unterrichts an 12 Grund- und Sekundarschulen, die bereits inklusiv mit digitalen Medien arbeiten, validiert und sukzessive ausgeschärft, um auf der Basis eines über die drei Teilprojekte hinweg gemeinsam genutzten Datenkorpus zu empirisch gesicherten Erkenntnissen hinsichtlich der Gelingensbedingungen einer inklusiven Schul- und Unterrichtsentwicklung mit digitalen Medien zu gelangen.

Das Projekt liefert zentrale Erkenntnisse zu der Frage, wie eine verzahnte inklusive und digitale  Schul- und Unterrichtsentwicklung gelingen kann. Das Forschungsprojekt erarbeitet relevante Grundlagen für die Bildungspraxis und trägt wichtige Erkenntnisse zu einer gelingenden inklusiven und digitalen Schul- und Unterrichtsentwicklung in einer heterogenen Gesellschaft bei. 

Dig*In auf Tagungen

2020:

15. März: DGfE; AdHoc Gruppe zum Thema »Digital mittendrin. Die Verschränkung von Bildungsprozessen und Teilhabe in digitalen Kontexten als Forschungsgegenstand« (Veranstaltung wurde aufgrund der Covid 19-Pandemie abgesagt)

24.-28. August: ECER/Glasgow. Posterpräsentation. (Veranstaltung wurde aufgrund der Covid 19-Pandemie abgesagt)

14.-15. September: Bitkom Bildungskonferenz 2020

14.-17. September: Die 18. Fachtagung Bildungstechnologien der GI Fachgruppe Bildungstechnologien (DELFI 2020) & Fifteenth European Conference On Technology Enhanced Learning (EC-TEL 2020): Online-Workshop und E-Poster.

19.-20.November: Konferenz Bildung Digitalisierung

2019:

28. Juni: Arbeitstagung 2019 der AG Inklusionsforschung in der DGfE. »Inklusionsforschung zwischen Normativität und Empirie – Abgrenzungen und Brückenschläge«. Themenforum »Zwischen Diskurs und Praxis II«. Zum Programm.

12./13. September: Konferenz Bildung Digitalisierung 2019. »Inklusion und Digitalisierung: innovative Schul- und Unterrichtsentwicklung. Ein Dialogforum zwischen Wissenschaft und Schulpraxis«.

23. November: Medienkompetenztag Schleswig-Holstein

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