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EdToolS

Einsatz digitaler Schreibtools im Fachunterricht der Sekundarstufe

Aktuelle Studien zeigen, dass digitale Medien in deutschen Schulen bislang eher weniger verwendet werden. Durch den Digitalpakt werden Schulen in den nächsten Jahren mehr Möglichkeiten haben, sich technisch auszustatten. Noch wissen wir aber zu wenig, welche Effekte der Einsatz digitaler Tools auf unterschiedliche Lernprozesse hat und wie die neuen Möglichkeiten, die sich durch die Digitalisierung ergeben, gestaltet werden müssen.Hier setzt das Forschungsprojekt der Universität zu Köln an: Es untersucht den Einsatz von Tablets im Unterricht. In verschiedenen Klassen der siebten Jahrgangsstufe gehen die Forschenden mit einem Kontrollgruppen-Design der Frage nach, wie sich der Einsatz von Rechtschreib- und Grammatikprüfung, Synonymwörterbuch und Vorlesefunktion in einem Textverarbeitungsprogramm auf das Schreiben inhaltlich anspruchsvoller Texte auswirkt. Außerdem fragt das Projekt, welchen Einfluss die allgemeine Sprachkompetenz, die Mehrsprachigkeit und der sozio-ökonomische Hintergrund der Schülerinnen und Schüler auf die Nutzungsmöglichkeiten und Lernerfolge der digitalen Werkzeuge haben.Die Projektergebnisse zu der Frage, welche digitalen Werkzeuge unter welchen – auch didaktischen – Bedingungen besonders wirksam sind, werden für Lehrkräfte als evidenzbasierte Anleitung bereitgestellt. Diese können die Ergebnisse dann für ihre Unterrichtsgestaltung nutzen. Außerdem entwickeln die Forschenden eine Fort- und Weiterbildung für Lehrkräfte. Die pädagogische Praxis kann die Ergebnisse darüber hinaus verwenden, um etwa fachinterne Curricula digitalisierungsbezogen weiter zu entwickeln. Auch die Bildungsverwaltung profitiert von den Ergebnissen, um der Gestaltung von Bildungsprozessen durch den Einsatz von digitalen Technologien einen sinnvollen Rahmen zu geben.

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