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LAARA

Mit der fortschreitenden Digitalisierung wird die um virtuelle Informationen ergänzte Realität, die sogenannte Augmented Reality (AR), viele Arbeitsprozesse in der Industrie grundlegend verändern. Besonders hilfreich kann AR beispielsweise sein, um Fachkräfte direkt an ihrem Arbeitsplatz anzulernen und weiterzubilden. Die technologische Entwicklung ist schon weit fortgeschritten, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter AR aber konkret am Arbeitsplatz nutzen und wie sie damit ihre Arbeitsschritte optimieren können, ist noch weitgehend unerforscht.

Hier setzt das Verbundprojekt der Universität Siegen und der TU Dortmund an. Die Forscherinnen und Forscher möchten herausfinden, wie Menschen mithilfe von Augmented Reality am Arbeitsplatz lernen und handeln. Um diesen Prozess aus verschiedenen Blickwinkeln zu untersuchen, entwickelt das Forschungsteam zunächst eine AR-Umgebung für einen exemplarischen Arbeitsprozess beim Rüsten einer Biegemaschine. Anschließend analysieren die Forschenden zunächst im Fertigungslabor und dann unter realen Bedingungen, wie Fachkräfte mit der AR-Umgebung umgehen und wie es gelingen kann, dass diese Umgebung den nachhaltigen Lernerfolg optimal unterstützt. Das Team der Universität Siegen untersucht dabei, wie sich Arbeitsprozesse durch die Virtualisierung von Räumen und Gegenständen verändern. Das Team der TU Dortmund untersucht, wie sich die Virtualisierung von Räumen und Gegenständen auf das Lehren und Lernen auswirkt und wie Augmented Reality am Arbeitsplatz didaktisch optimal gestaltet werden kann.

Die Anforderungen an industrielle Fachkräfte steigen ständig. Ziel des Projekts ist daher, basierend auf den Forschungsergebnissen Konzepte und Richtlinien für eine effiziente Arbeitsplatzgestaltung mit Augmented Reality zu erarbeiten und aufzuzeigen, wie sich industrielle Arbeitsprozesse und das berufliche Lernen am Arbeitsplatz durch die neue Technologie optimieren lassen.

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