EdTech Research Forum 2026

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Das EdTech Research Forum als Jahrestagung des Metavorhabens Digitalisierung im Bildungsbereich schafft bildungsbereichsübergreifende Räume des Austausches und der Vernetzung und gibt Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte des Forschungsschwerpunktes "Digitalisierung im Bildungsbereich" des BMBFSFJ. 

Die Veranstaltung wendet sich sowohl an Wissenschaftler:innen als auch an Akteure aus Bildungspraxis, -politik sowie -administration und steht weiteren Interessierten offen. 

📅  Donnerstag, 17. September, 13:00 - 18:30 Uhr (anschl. Social Event) und Freitag, 18. September (9:00 - 12:00 Uhr) 

🏛 Learning Lab, Campus Essen der Universität Duisburg-Essen 

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Zwei Tage, zwei Schwerpunkte - das Programm
Programm EdTech Research Forum 2026
Kurzbeschreibungen der Programmpunkte
Donnerstag, 17. September
Praxisimpuls von Regina Schulz, Lehrerin & Lehkräftefortbildnerin

Ausgehend von Erfahrungen aus Schule, Lehrkräftefortbildung und Unterrichtsentwicklung wird gezeigt, wie ‚KI‘-Kompetenzen für pädagogisch-didaktisches Handeln konkret übersetzt werden können. Im Mittelpunkt steht ein ‚KI‘-Kompetenzverständnis, das Lehrkräfte und Lernende befähigt, ‚KI' kritisch, kreativ, reflektiert, verantwortlich zu nutzen und Schule als Ort demokratischer Urteilsbildung und Mitgestaltung zu stärken. Der Vortrag fragt, wie Transfer zwischen theoretischen Modellen, Fortbildung und schulischer Praxis konkret gestaltet werden kann und wie daraus handhabbare, anschlussfähige Orientierungen für die Schule entstehen können.

 
KoVorträge

In den Ko-Vorträgen geben Wissenschaftler:innen und Praxispartner:innen gemeinsam Einblicke in die (Zwischen-)ergebnisse aus den Förderprojekten.  

Der KoVortrag gibt Einblicke in die Entwicklung, Umsetzung und ersten Evaluationsergebnisse des Family‑Digital‑Literacy-Programms (FDLP) Gemeinsam Online (GO): Suchen. Finden. Verstehen – digitale Kompetenzen in Familien stärken. Ziel von GO ist, digitale Recherchekompetenzen von Kindern und Eltern sowie elterliche Unterstützungskompetenzen handlungsorientiert und an den Familienalltag angepasst zu fördern. In drei (Lern-)Settings: Kinder-, Eltern- und Familienzeit, werden insbesondere Suchstrategien im Internet, Künstliche Intelligenz und Falschnachrichten thematisiert.

Vorgestellt wird die ko-konstruktive Zusammenarbeit zwischen Praxis (katholische Erwachsenen- und Familienbildung im Erzbistum Paderborn, Neue Wege des Lernens) und Universitäten (Paderborn, Bielefeld) in GO. Zentraler Aspekt dieser transdisziplinären Ko-Konstruktion ist die aktive Partizipation durch Expertisen von u. a. Familien, Trainer*innen und Lehrkräften, welche iterativ über gestaltungs- und entwicklungsorientierte (Forschungs-)Ansätze in die (Weiter-)Entwicklung des FDLP einfließen. GO eröffnet somit (non-)formalen Bildungspartner*innen die Möglichkeit selbst partizipativ an der Programmgestaltung mitzuwirken, Bedarfe von Zielgruppen einzubringen und nachhaltige, kontextspezifische Lernangebote für heterogene Familien zu schaffen.

Projekt GO

Bedarfsorientierte Fortbildungskonzeption im Projekt adFort 

Bei älteren Menschen besteht ein erhöhtes Risiko der digitalen Exklusion. Um diesem Risiko zu begegnen, beraten und begleiten ehrenamtliche Internetlots:innen Ältere im Umgang mit digitalen Endgeräten. Diese Internetlots:innen verfügen jedoch meist über keine medienpädagogische Ausbildung. Im Projekt adFort sollen daher adaptive und an die Praxisbedarfe angepasste Fortbildungen zu deren Unterstützung entwickelt werden. 

Zur Ermittlung der Bedarfe der Internetlots:innen werden anhand eines auf dem TPACK-Modell Test-Frameworks typische Kompetenzprofile von Internetlots:innen identifiziert. Diese dienen als Grundlage für die inhaltliche Konzeption der adaptiven Fortbildungen. Ergänzend werden in Interviews mit Internetlots:innen Bedarfe bezüglich des Fortbildungsformats und der -gestaltung ermittelt. Zusätzlich fließt kontinuierlich die Expertise der BAGSO als Interessenvertretung der älteren Generation mit in das Projektvorhaben ein. 

Im KoVortrag wird dieses multiperspektivische Vorgehen der Bedarfsermittlung im Projekt adFort detailliert vorgestellt und diskutiert.

Projekt adFort

Im interdisziplinären Verbundprojekt „Digitale, adaptive Unterstützung generischer und fachbezogener Datenkompetenz“ (DUDa) entwickeln Forschende aus Mathematikdidaktik, Biologiedidaktik mit den Schwerpunkten Biodiversität und Gesundheit sowie Wirtschaftsinformatik gemeinsam Ansätze zur Förderung von Data Literacy. Ziel ist die Entwicklung von Förderformaten zum Erwerb von Data Literacy mit einer adaptiven Bildungstechnologie, die Schüler*innen beim Erwerb datenbezogener Kompetenzen unterstützt. Im Rahmen der Arbeit mit komplexen sekundären Datensätzen untersuchen Lernende auf der Basis von realen Gesundheits- und Klimadaten den Zusammenhang zwischen der Entwicklung von FSME-Fallzahlen und klimatischen Veränderungen. Darüber hinaus werden reale Forschungsdaten aus der Biodiversitätsforschung genutzt, um den Einfluss verschiedener Umweltfaktoren auf das Insektensterben zu untersuchen.  Der Ko-Vortrag fokussiert die ko-konstruktive Entwicklung der Lerneinheiten mit Partner*innen aus Schulpraxis und bietet Einblicke in den aktuellen Stand des Projekts. Anhand von Ausschnitten aus ersten Erhebungen wird die konkrete Umsetzung präsentiert sowie erste Zwischenergebnisse aus Praxis- und Forschungsperspektive diskutiert. Abschließend wird ein Ausblick auf die Weiterentwicklung des Förderformats gegeben.

Projekt DUDa

Gemeinsam messen, was alle betrifft: Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe

Die Digitalisierung verändert die Arbeit von rund 1.3 Mio. Fachkräften in der Kinder- und Jugendhilfe grundlegend. Der Beitrag präsentiert erste Ergebnisse einer bundesweiten Online-Erhebung, in der Fachkräfte aus allen Handlungsfeldern zu ihren lokalen Entwicklungen, Praktiken und Bedarfen in Bezug auf Digitalität und Digitalisierung befragt wurden.

Vor dem Hintergrund hoher fachlicher und struktureller Vielfalt sowie komplexer Anforderungen an Kompetenz, Digitalität und Digitalisierung wurde die Studie in ko-konstruktiver Zusammenarbeit von Forschung und Praxis entwickelt – getragen durch die Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ und begleitet von einem interdisziplinär besetzten Fachbeirat. 

Dieser vereint Expertise aus Praxis und Wissenschaft und setzt mit der AGJ zentrale Impulse für die Themen und Methoden, die über die Forschungsarbeit in der Kinder- und Jugendhilfe erarbeitet werden. Der Vortrag verfolgt zwei Ziele: Er ordnet die Befunde zum Stand der Digitalisierung ein und diskutiert ihre Implikationen. Anschließend wird reflektiert, unter welchen Bedingungen eine feldweite, ko-konstruktive Zusammenarbeit von Forschung und Praxis gelingen kann. 

Projekt DiKoJu

Im Projekt MuDiKo (Digitalkompetenzen im Musikunterricht erwerben) entwickeln Musiklehrkräfte gemeinsam mit Wissenschaftler*innen Lehr-Lern-Arrangements für den Musikunterricht der Sekundarstufe I. Im Zentrum steht die Frage, wie musikalisches Lernen und die Förderung digitalitätsbezogener Kompetenzen von Schüler*innen sinnvoll miteinander verbunden werden können.

Der Vortrag gibt Einblicke in die gemeinsame Entwicklung und Erprobung erster Lehr-Lern-Arrangements aus der Projektarbeit, in denen Schüler*innen mit digitalen Tools arbeiten, musikalische Ergebnisse reflektieren und sich zugleich mit Funktionsweisen, Möglichkeiten und Grenzen algorithmischer bzw. KI-gestützter Systeme auseinandersetzen.

Besonders im Fokus des Vortrags stehen die Erfahrungen der beteiligten Lehrkräfte: Wie verändert sich Unterricht durch solche digitalen Lernsettings? Welche didaktischen, organisatorischen und datenschutzbezogenen Fragen entstehen in der Praxis? Und wie lassen sich Forschungs- und Praxisperspektiven im Rahmen eines Design-Based-Research-Prozesses produktiv zusammenführen?

Der Vortrag wird gemeinsam von Wissenschaftler*innen und Lehrkräften gestaltet und verbindet Einblicke in Unterrichtspraxis sowie medien- und fachdidaktische Forschung.

Projekt MuDiKo

 

 

Edulabs

In den EduLabs stellen Wissenschaftler:innen ihre Bildungsangebote zu Kompetenzen in der digitalen Welt vor, die sie aktuell in den Förderprojekten entwickeln. Lehkräfte, interessierte Bildungsakteur:innen und Wissenschaftlerinnen können die unterschiedliche Fortbildungs-, Unterrichts- sowie Lehr- und Lernkonzepte in einem kollegialen Rahmen  erproben und im Anschluss gemeinsam reflektieren.

In unserem EduLab stellen wir einen Prototyp eines Lernmoduls aus unserer evidenzbasierten Lernplattform zur Förderung kognitiver und sozio-emotionaler digitaler Informationskompetenzen bei benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen im beruflichen Übergangssystem vor. Die Lernplattform zielt darauf ab, zentrale Herausforderungen wie beispielsweise das Erkennen von Falschinformationen, eine vorurteilsfreie Verarbeitung digitaler Information, ein angemessener Umgang mit Cyberbullying oder ein selbstbestimmtes Nutzungsverhalten praxisnah, niedrigschwellig und interaktiv zu thematisieren und zu trainieren.

Teilnehmende erhalten die Gelegenheit, mindestens ein Lernziel selbst zu durchlaufen und die Perspektive der Zielgruppe einzunehmen. Im Anschluss möchten wir gemeinsam reflektieren und diskutieren, wie Inhalte, Didaktik und Einsatzmöglichkeiten im Bildungskontext wahrgenommen werden und welche Potenziale sich für die Praxis ergeben.

Da sich die Module aktuell noch in der Entwicklungsphase befinden, ist kollegiales Feedback von Lehrkräften und Praxisakteuren im Bildungsbereich besonders wertvoll. Unser EduLab bietet damit einen offenen Raum für Austausch und die gemeinsame Weiterentwicklung eines digitalen Bildungsangebots für mehr Teilhabe und Medienkompetenz.

Projekt DiKoBenCh

Wie können Erklärvideos so gestaltet werden, dass sie fachliches Lernen fördern und zugleich möglichst vielen Lernenden zugänglich sind? Im EduLaberhalten die Teilnehmenden Einblicke in das Forschungsprojekt ELVIS (Erklärvideos inklusionssensibel gestalten) und erproben ausgewählte Materialien, Methoden und Reflexionsinstrumente zur inklusionssensiblen Medienproduktion.

 Im Projekt wird untersucht, ob die eigenständige Gestaltung von Erklärvideos durch Schüler:innen der Primar- und Sekundarstufe I zu einem Zugewinn an Medienkompetenz, Fachwissen und fachlichem Interesse im MINT-Bereich beiträgt sowie inwiefern der Produktionsprozess zur Sensibilisierung für Anforderungen einer inklusionssensiblen Gestaltung digitaler Lernprodukte führt.

 Im Mittelpunkt steht die praktische Auseinandersetzung mit Kriterien digitaler Barrierefreiheit und produktionsorientiertem Lernen. Anhand konkreter Beispiele aus der Arbeit mitSchüler:innen werden Chancen und Herausforderungen der inklusionssensiblenErklärvideoproduktion gemeinsam diskutiert.

 Das EduLab bietet Lehrkräften, Bildungsakteur:innen undWissenschaftler:innen die Möglichkeit, digitale Lernprodukte und deren Einsatzpotenziale kennenzulernen. Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Impulse für die Gestaltung inklusionssensibler Erklärvideos und gewinnen Einblicke in aktuelle Forschung zu Medienbildung, Inklusion und fachlichem Lernen. 

Projekt ELVIS

Der bewusste Umgang mit den Grenzen zwischen Lebensbereichen wird für Kinder und Jugendliche in einer digitalen Welt immer wichtiger. Wir vom Projekt „DigiBound“ sehen Boundary Management als fortgeschrittene digitale Kompetenz, die wir Schüler:innen an weiterführenden Schulen vermitteln möchten. Dazu haben wir ein modular aufgebautes Online-Training entwickelt und bereits an Projektschulen pilotiert.

 Wir laden interessierte Lehrkräfte und Bildungsakteur:innen herzlich ein, einen spannenden Einblick in die Trainingsbausteine zu gewinnen. Daran schließt die Frage an, wie das Training sinnvoll in den Schulalltag integriert werden kann. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir reflektieren, welche Rolle Lehrkräfte bei der Begleitung der Schüler:innen spielen und wie passende Begleitmaterialien als Unterstützung für Lehrkräfte aussehen könnten. Dafür bringen wir Prototypen mit und sind gespannt auf Ihre Erfahrungen, Perspektiven und Ideen aus der Praxis- diskutieren Sie mit uns!

Projekt DigiBound

Datenkompetenz wird zunehmend wichtig für die berufliche und gesellschaftliche Zukunft der Schüler:innen als Vorbereitung auf eine komplexe digitale Welt. Daher verfolgt unser Projekt, DUDa (Digitale, adaptive Unterstützung generischer und fachbezogener Datenkompetenz), das zentrale Ziel, Lerneinheiten zu entwickeln, die Datenkompetenz in der Sekundarstufe II fördern. Die Innovation des Projekts ist ein interdisziplinärer Ansatz, der eine generisch-statistische mit einer fachbezogen-biologischen Perspektive (Biodiversitäts- und Gesundheitsforschung) verbindet und den Lernprozess durch eine KI-basierte Bildungstechnologie unterstützt. In unserem EduLab stellen wir exemplarisch Teile der in die Bildungstechnologie integrierten Lerneinheiten vor, welche Lernende schrittweise durch einen Prozess zur Datenbearbeitung führt, basierend auf verschiedenen realen biologischen Datensätzen (zu FSME Fallzahlen, Wetterdaten und Biomasse-Daten) und Aufgaben zur Datenauswertung in der browserbasierten und freien App CODAP. Dieser Prozess fördert individualisierten Lernfortschritt durch einen integrierten KI-Chatbot, der die Lernenden unterstützt. Die Bildungstechnologie ist webbasiert und ermöglicht den Teilnehmenden, sich selbstständig in der Arbeit mit den Daten auszuprobieren.

Projekt DUDa 

Angesichts der wachsenden Bedeutung von KI für den Zugang zu Wissen brauchen Lernende mehr als technische Bedienkompetenzen. Sie benötigen Strategien des kritischen Denkens, um KI-Antworten zu hinterfragen, zu überprüfen und einzuordnen. In diesem EduLab stellen wir Materialien für die Sekundarstufe I vor, mit denen wir erproben, wie Schüler:innen KI-Tools bei der Recherche zu naturwissenschaftlichen Kontroversen einsetzen und wie sie hierbei unterstützt werden können. Wir möchten mit den Teilnehmenden des EduLabs auf Basis der Chancen und Grenzen KI-generierter Outputs diskutieren, welche Strategien Lernende benötigen, um die ausgegebenen Informationen kritisch zu prüfen, einzuordnen und weiterzuverarbeiten. Das EduLab bietet Einblicke in unseren aktuellen Entwicklungs- und Forschungsprozess und lädt dazu ein, die Materialien gemeinsam kritisch zu reflektieren. Welche Anforderungen stellt KI-unterstützte Recherche an Schüler:innen? Welche Hilfestellung brauchen sie? Und wie kann naturwissenschaftlicher Unterricht dazu beitragen, einen verantwortungsvollen und kritisch-reflektierten Umgang mit KI zu fördern?

Wir freuen uns auf einen offenen Austausch über Herausforderungen, offene Fragen und mögliche Wege für den Einsatz von KI in der Schulpraxis.

Projekt NaWigieren

Im Workshop wird die digitale Lernplattform des Projektes PInGu (Perspektiven der Informationsgesellschaft im Grundschulunterricht) vorgestellt. Mit dieser können Grundschulkinder selbstständig mithilfe strukturierter Lernpfade zentrale Fragen der digitalen Welt erkunden, wie zum Beispiel: "Wie funktioniert ein Computer?" "Was sind Algorithmen?" oder "Welche Daten darf ich im Internet von mir teilen?“. 

Exemplarische Stationen werden vorgestellt und können ausprobiert werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Informationen zur Teilnahme am Projekt zu erhalten und zu erfahren, wie PInGu gewinnbringend im eigenen Unterricht eingesetzt werden kann.

Projekt PInGu

 

 

Podiumsdiskussion "Digitale Kompetenzen: Ein Blick in die Praxis"

Was meinen wir, wenn wir über Kompetenzen für eine digitale Welt sprechen? Sind sie Teil des Bildungsalltags in Kita, Schule und Erwachsenenbildung? Und was kann Forschung zu digitalen Kompetenzen für die Praxis leisten? Diese Fragen diskutieren wir gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bildungsbereichen. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen aus der Praxis, die wir mit Perspektiven aus der Forschung zusammenbringen wollen.

Teilnehmende Expert:innen: 

  • Regina Schulz, Lehrerin & Lehkräftefortbildnerin

 

Social Event

Im Anschluss and die Podiumsdiskussion laden wir alle Teilnehmenden herzlich ein, den Abend beim Social Event in der Gastronomie „Die Brücke" bei Getränken und Buffet gemeinsam ausklingen zu lassen.

 

Freitag, 18. September
Session des Metavorhabens digi-ebf II

In dieser Session finden sowohl Workshops als auch Vorträge aus den Arbeitspaketen des Metavorhabens statt. 

Der Workshop beschäftigt sich mit dem Konzept der Ko-Konstruktion und der Frage, wie es im Zusammenhang mit unterschiedlichen Phasen in Forschungsprojekten zur Anwendung kommen kann.

Ausgehend von Erfahrungen und Ergebnissen zur Veranstaltungsreihe „dialog digitalisierung“ des Metavorhabens sollen die Teilnehmenden Fragen, Erfahrungen und (mögliche) Praktiken der Umsetzung von Ko-Konstruktion im Zusammenhang mit den eigenen Forschungsprojekten zusammentragen und gemeinsam reflektieren. Dabei soll auch der Perspektivwechsel in die jeweils eigene Bezugspraxis unternommen werden. Ziel ist es neue Ideen für eigene ko-konstruktive Ansätze zu entwickeln oder durch die Reflexion bestehende Ansätze zu verbessern.

Unterscheiden Laien zwischen anekdotischer und empirischer Evidenz in der Wissenschaftskommunikation zu Digitalisierung im Bildungsbereich? 

Anekdotische Evidenz genießt bei Akteuren im Bildungswesen ein hohes Ansehen. Auch wenn sie potenziell aufschlussreich sein kann, kann eine Fehlinterpretation ihres Beweiswerts die Verbreitung von Fehlinformationen begünstigen und zu ungerechtfertigten Schlussfolgerungen führen. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig zu verstehen, wie Laien anekdotische im Vergleich zu empirischer Evidenz bewerten, wenn ihnen entsprechende Inhalte in der Wissenschaftskommunikation begegnen. In einer Reihe von Experimenten untersuchten wir daher, wie Laien wissenschaftskommunikative Texte aus der Forschung zu Digitalisierung im Bildungsbereich rezipieren, in denen entweder anekdotische oder empirische Evidenz präsentiert wird. 

Im Fokus stand dabei, wie sie die Glaubwürdigkeit dieser Evidenztypen einschätzen und inwieweit sie diese als Grundlage für handlungsleitende sowie bildungspolitische Maßnahmen ansehen. Zur weiteren Differenzierung dieser Prozesse analysierten wir zudem den Einfluss epistemologischer Überzeugungen sowie des Verständnisses methodischer Grundlagen empirischer Forschung auf diese Bewertungen. 

Auf Basis der Ergebnisse unserer Studien leiten wir Implikationen für die Entwicklung von Interventionen zur Förderung evidenzbasierten Denkens und Handelns im Umgang mit wissenschaftskommunikativen Inhalten ab.

Digitale Kompetenzen junger Lernender

 

 

TableTalks

Die TableTalks sehen wir als gute Gelegenheit, mit der Projekt-Community sowie weiteren interessierten in den Austausch zu kommen. Innerhalb der TableTalks werden zentrale Fragestellungen aus den Projektkontexten mit engem Bezug zum Förderschwerpunkt gemeinsam diskutiert. 

Bildung zwischen digitalem Wandel und ungewisser Zukunft

Die Digitalisierung verändert unsere Lebenswelt in rasantem Tempo und stellt das Bildungssystem vor grundlegende Herausforderungen. Welche Kompetenzen benötigen junge Menschen, um sich in einer Welt zurechtzufinden, die sich stetig wandelt und deren konkrete Anforderungen heute noch nicht absehbar sind? Der TableTalk lädt dazu ein, gemeinsam über zukunftsfähige Bildungsansätze, -formate und -materialien nachzudenken. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach den Schlüsselkompetenzen einer digitalen Gesellschaft, nach didaktischen, methodischen und strukturellen Antworten sowie nach der Anschlussfähigkeit bereits bestehender Konzepte.

Projekt MyAppMyData

In unserem TableTalk möchten wir uns gemeinsam mit Lehrkräften und Praxisakteuren im Bildungsbereich über eine zentrale Herausforderung aus unserer Projektarbeit austauschen: den Umgang mit der großen sprachlichen Heterogenität benachteiligter Jugendlicher und junger Erwachsener im beruflichen Übergangssystem. Das Format ist als offener Diskussions- und Erfahrungsraum angelegt, in dem Perspektiven aus Forschung und Praxis zusammengebracht werden.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Lernangebote zur Förderung digitaler Informationskompetenz für Lernende mit unterschiedlichen Sprachvoraussetzungen zugänglich gestaltet werden können. Gemeinsam möchten wir diskutieren, ob und in welchem Rahmen Übersetzungen sinnvoll und umsetzbar sind, inwiefern sich komplexe Inhalte in einfache Sprache übertragen lassen und welche Erfahrungen andere Projekte mit sprachsensibler Gestaltung digitaler Lernangebote gemacht haben.

Ziel ist ein kollegialer Austausch über Strategien, praktische Lösungen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Kontexten, um gemeinsam neue Impulse für die Gestaltung inklusiver digitaler Lernangebote zu entwickeln.

Projekt DiKoBenCh 

Der Table-Talk verfolgt das Ziel, eine Form der qualitativen Datenerhebung mit den Teilnehmenden zu diskutieren. Hierbei handelt es sich um Praxisbesuche, bei denen am Projekt teilnehmende pädagogische Fachkräfte einen halben Tag durch ein Projektmitglied in ihren Kitas vor Ort besucht werden. Bei diesem Praxisbesuch wird eins der Spielsettings aus dem Projekt oder Ausschnitte daraus von der pädagogischen Fachkraft mit Kindern durchgeführt. Die Praxisbesuche, die bei rund 40 Teilnehmenden stattfinden, sollen Erkenntnisse über die Umsetzung digitaler Bildungsangebote in der Kita-Praxis liefern, die durch die Forschenden für die Weiterentwicklung der Projektmaterialien genutzt werden. Fragestellungen für den Table-Talk können z. B. sein, welche Methoden sich für die Gestaltung, Dokumentation und Auswertung der Praxisbesuche eignen oder wie sich weitere Formate (z. B. Interviews) in die Praxisbesuche einbauen lassen.

Projekt ProFiZ

TableTalk „Forschungsdesign“

Im Projekt MeKoL versuchen wir die Wirksamkeit von Train-the-Trainer-Angeboten empirisch zu prüfen und sind dabei mit den Limitationen einer Feldstudie konfrontiert. Vor diesem Hintergrund stehen in dem TableTalk Fragen quasi-experimenteller Forschungsdesigns im Fokus. Insbesondere würden wir uns in diesem Kontext über Fragen von Kontrollgruppendesigns, Kompetenzmessung und nicht-randomisierten Samplingstrategien austauschen.

Projekt MeKoL

 
 
Organisatorisches

Das EdTech Research Forum findet im Gebäude S06 der Universität Duisburg-Essen (Campus Essen) statt. 

Adresse: Universitätsstraße 2, 45141 Essen. (Google Maps Gebäude S06

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man das Gebäude vom Essener Hauptbahnhof aus am besten mit U-Bahn U11 (Richtung GE, Buerer Str.) oder U-Bahn U17 (Richtung Karlsplatz) steigt an der Haltestelle "Universität Essen" aus und nimmt den Aufgang A. Parkplätze in der Nähe des S06-Gebäudes befinden sich am Reckhammerweg (s. Lageplan).

Lageplan
Das Social Event findet am Donnerstag, 17.09.2025, ab 18:30 Uhr in der Gastronomie "Die Brücke" statt (Google Maps). Wir gehen gemeinsam vom Tagungsgebäude S06 zum Social Event.
Lageplan Social Event

Für die Veranstaltung konnten wir für Sie Hotelkontingente reservieren. Die Hotelkontingente können Sie gerne in folgenden Hotels abrufen: 

1. Motel One Essen (Kennedyplatz 3, 45127 Essen): 

Das Motel One befindet sich zentral in der Essener Innenstadt und ist vom Hauptbahnhof aus in wenigen Minuten fußläufig erreichbar. Die Universität Duisburg-Essen kann vom Hotel aus entweder in ca. 20 Gehminuten oder bequem mit der U-Bahn (von der Haltestelle „Hirschlandplatz“ bis „Universität Essen“) erreicht werden. 

Im Zeitraum vom 16.09. bis 17.09.2026 sind bis zu zwei Übernachtungen möglich. Die Reservierung im Motel One ist bis zum 18.08.2026 ausschließlich per E-Mail an essen@motel-one.com unter Angabe des Stichworts „EdTech“möglich. Der Preis beträgt 94 € pro Nacht (exkl. Frühstück). Ein Frühstück kann für 17,90 € pro Person und Tag hinzugebucht werden. 

Eine kostenfreie Stornierung ist bis zum 01.09.2026 möglich. 

2. Flowers Hotel Essen (Frohnhauser Str. 55, 45127 Essen): 

Das Flowers Hotel befindet sich fußläufig zum Limbecker Platz und bietet damit eine gute Anbindung an Innenstadt und Universität. Zu Fuß ist die Universität in ca. 15 Gehminuten zu erreichen oder alternativ mit der U-Bahn (von der Haltestelle "Berliner Platz" bis "Universität Essen"). 

Am 17.09 ist eine Übernachtung möglich und kann über den unterstehenden Link bis zum 30.07.2024 für 75,- Euro (exkl. Frühstück) abgerufen werden. Ein Frühstück kann für 17,90 € pro Person und Tag hinzugebucht werden. 

Eine kostenfreie Stornierung ist bis 3 Tage vor Anreise möglich. 

Buchungslink: Hotelbuchung-Flowers Hotel Essen